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Einführung: Osteomyelitis tritt durch kontigu gewachsenen oder direkte Inokulation von Bakterien in den Knochen aus infiziertem Weichgewebe oder einer chronisch überlagernden offenen Wunde auf. Die häufigsten Erreger bei diabetischen Fußinfektionen sind Staphylococcus aureus, Pseudomonas aeruginosa und Escherichia coli. Die Wahlprobe bei diabetischer Fußosteomyelitis ist die Knochenbiopsie und tiefes Gewebe. Ziel: Isolierung und Identifizierung der Bakterien aus tiefem Gewebe und Knochengewebe, das bei diabetischer Fußosteomyelitis gewonnen wurde. Untersuchung des Antibiotikaempfindlichkeitsmusters der isolierten Bakterien, Untersuchung der Übereinstimmung zwischen Knochenbiopsie und Kultur des tiefen Gewebes bei der Diagnose von diabetischer Fußosteomyelitis und Untersuchung der Biofilmbildung in diesen Pathogenen. Materialien und Methoden: Eine deskriptive Studie wurde über einen Zeitraum von sechs Monaten von Dezember 2016 bis Mai 2017 im Department of Microbiology, Kasturba Medical College, Mangaluru durchgeführt. Alle Tiefengewebe- und Knochengewebeproben von Patienten mit diabetischem Fußgeschwür, die im Mikrobiologischen Department eingegangen sind, wurden verarbeitet. Ergebnisse: Die Studie umfasste 54 Knochengewebe- und 33 Tiefengewebeproben. In 31 Fällen wurden sowohl Knochen- als auch Gewebeschnitte untersucht. Eine Übereinstimmung in der Kultur wurde in 22/31 (70,96 %) Fällen festgestellt. Die Isolationsraten von gramnegativen und grampositiven Organismen betrugen 71,3 % bzw. 28,7 %. Die häufigsten Isolate waren S.aureus, Proteus spp., E.coli, Enterobacter spp., Pseudomonas spp. Die Raten von methicillinresistentem Staphylococcus aureus (MRSA) und Clindamycin-Resistenz bei S. aureus betrugen 41 % bzw. 38 %. Die Produktion von erweiterten Spektrum-Betalaktamasen (ESBL) wurde bei 27,27 % der E.coli und Klebsiella spp. festgestellt. Die Resistenzraten gegen Amikacin, Ciprofloxacin und Carbapenem unter gramnegativen Stäbchen lagen bei 28,5 %, 23,5 % bzw. 15,58 %. Schlussfolgerung: Die gleichzeitige Entnahme einer Knochenbiopsie sowie einer tiefen Gewebeprobe würde die Genauigkeit bei der Erkennung des bakteriellen Isolats erhöhen und eine effektive Behandlung ermöglichen. Die Untersuchung der Antibiotikaempfindlichkeit ist notwendig, um den Nettoeffekt der zunehmenden Schwere von Infektionen zu reduzieren. Die Kultur der Knochenbiopsie kann durch tiefes Gewebe ersetzt werden, das während einer Amputation oder Debridement entnommen wird.
Shettigar et al. (Mon,) untersuchten diese Fragestellung.