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In diesem Aufsatz gehe ich von der Prämisse aus, dass alltägliche Organisation untrennbar mit Materialität verbunden ist, und behaupte, dass dieses Verhältnis in den Organisationsstudien, die es tendenziell ignorieren, als selbstverständlich ansehen oder als speziellen Fall behandeln, unzureichend reflektiert wird. Das Ergebnis ist ein Verständnis von Organisation und ihren Bedingungen und Konsequenzen, das notwendigerweise begrenzt ist. Ich plädiere dann für einen alternativen Ansatz, der die konstitutive Verflechtung des Sozialen und des Materiellen im Alltag postuliert. Ich stütze mich auf einige empirische Beispiele, um diesen Ansatz in der Praxis zu verankern und zu veranschaulichen, und schließe mit dem Vorschlag, dass eine Neukonfiguration unserer konventionellen Annahmen und Überlegungen zur Materialität uns helfen wird, die vielfältigen, aufkommenden und sich verändernden soziomaterialen Zusammenstellungen, die mit zeitgenössischer Organisation verbunden sind, effektiver zu erkennen und zu verstehen.
Wanda J. Orlikowski (Sa,) hat diese Frage untersucht.
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