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Hintergrund: Hoher Arbeitsstress ist positiv mit einer verringerten Lebensqualität von Arbeitnehmern, nachteiligen Auswirkungen auf die Gesundheit von Arbeitnehmenden sowie erhöhten Fehlzeiten und geringer Produktivität verbunden. Bewegung ist ein bewährter Ansatz zur Bewältigung psychologischen Stresses im Allgemeinen. Relativ wenige Studien haben jedoch die Auswirkungen von Bewegungseingriffen am Arbeitsplatz auf die Reduzierung von Arbeitsstress untersucht. Ziel dieser systematischen Überprüfung war es, Zusammenhänge zwischen Bewegungseingriffen am Arbeitsplatz und der Verringerung von Arbeitsstress bei Mitarbeitenden zu identifizieren. Methoden: Eine Literatursuche wurde unter Verwendung von fünf Datenbanken (d.h. CINAHL, Medline über PubMed, Scopus, PsycINFO und Embase) durchgeführt, und die förderfähigen Studien waren in englischer Sprache verfasst und wurden zwischen Januar 1990 und Oktober 2018 veröffentlicht. Studien wurden eingeschlossen, wenn die teilnehmenden Arbeitnehmer einem Bewegungseingriff am Arbeitsplatz unterzogen wurden und ihr Arbeitsstress vor und nach dem Eingriff gemessen wurde. Zur Beurteilung der Qualität dieser Studien wurde das Risikobewertungsinstrument von van Tulder angewendet. Ergebnisse: Acht Studien wurden identifiziert, von denen sechs (75%) als relativ guter Qualität beurteilt wurden. In nur zwei der Studien (25%) war das Bewegungsprogramm am Arbeitsplatz mit einer statistisch signifikanten Reduzierung des Arbeitsstresses verbunden. Die Studienergebnisse legen nahe, dass die Beziehungen zwischen Bewegungseingriffen am Arbeitsplatz und der Verringerung von Arbeitsstress in der Literatur nicht ausreichend bewertet wurden. Fazit und Anwendung in der Praxis: Basierend auf den begrenzten verfügbaren Daten sollte sich zukünftige Interventionsforschung auf randomisierte kontrollierte Studien konzentrieren, die sowohl Bewegung als auch multidimensionale Strategien zur Reduzierung von Arbeitsstress einbeziehen.
Park et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.