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Krebs wird durch Mutationen in kritischen regulatorischen Genen initiiert; jedoch wird sein Fortschritt zur Malignität durch nicht-neoplastische Zellen und Moleküle unterstützt, die eine permissive Umgebung schaffen, die als Tumorstroma oder Mikroumgebung (TME) bekannt ist. Interleukin 33 (IL-33) ist ein dualfunktions Cytokin, das auch als nukleärer Faktor wirkt. IL-33 befindet sich typischerweise im Zellkern, wo es exprimiert wird. Bei Gewebeschäden, Nekrose oder Verletzung wird es jedoch schnell in den extrazellulären Raum freigesetzt, wo es an seinen kognaten Rezeptor Suppression of Tumorigenicity 2 (ST2) bindet, der sich auf der Membran von Zielzellen befindet, um eine T-Helfer-2-(Th2)-Immunkantwort stark zu aktivieren; somit wird es als Alarmin klassifiziert. Während seine Rolle in der Immunität und immunbezogenen Störungen umfassend untersucht wurde, beginnt seine Rolle in der Tumorigenese gerade erst aufgeklärt zu werden und hat gegensätzliche Rollen in der Tumorentwicklung offenbart. Die IL-33/ST2-Achse erweist sich als ein potenter Modulator der TME. Durch die Rekrutierung einer Kohorte von Immunzellen kann sie die TME umgestalten, um Malignität zu fördern oder Tumorrückbildung zu bewirken. Hier überprüfen wir seine zahlreichen Funktionen in verschiedenen Krebsarten, um sein Potenzial als therapeutisches Ziel zur Blockade des Tumorfortschritts oder als adjuvante Therapie zur Verbesserung der Wirksamkeit von Krebsimmuntherapien besser zu verstehen.
Larsen et al. (Sun) haben diese Frage untersucht.