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Die Prävalenz von Übergewicht, Fettleibigkeit, Typ-2-Diabetes, metabolischem Syndrom und steatotischer Leberkrankheit steigt weltweit rapide an und verursacht eine enorme wirtschaftliche Belastung in Bezug auf Morbidität und Mortalität. Anfällige genetische und Umweltfaktoren sind an der Entstehung und Entwicklung von Stoffwechselstörungen und damit verbundenen Komplikationen beteiligt. Eine kritische Rolle spielt auch die Mikrobiota des Darms, eine komplexe polymikrobielle Ökologie an der Schnittstelle zwischen innerer und äußerer Umgebung. Die Mikrobiota des Darms trägt zur Verdauung und Umwandlung von Nahrung, zur Kalorienaufnahme und zur Immunantwort des Wirts bei und hält die homöostatische Kontrolle in Gesundheit aufrecht. Krankheitsmechanismen umfassen eine erhöhte Energiegewinnung aus nicht verdaulichen Nahrungs-Kohlenhydraten, erhöhte Darmpermeabilität und Translokation bakterieller Metaboliten, die eine chronische, niedriggradige systemische Entzündung und Insulinresistenz aktivieren, als Vorboten greifbarer metabolischer Störungen, die die Glukose- und Lipidhomöostase betreffen. Die endgültige ursächliche Rolle der Mikrobiota des Darms in diesem Zusammenhang bleibt zu klären, ebenso wie der therapeutische Wert der Manipulation der Mikrobiota des Darms durch Diät, Prä- und Probiotika oder fäkale Mikrobiota-Transplantation.
Portincasa et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.
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