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Menschen mit Autismus-Spektrum-Störung (ASS), einschließlich derjenigen, die ansonsten weniger Unterstützung benötigen, haben erhebliche Schwierigkeiten in alltäglichen sozialen Interaktionen. Die Forschung in diesem Bereich hat sich hauptsächlich darauf konzentriert, die kognitiven und neurologischen Unterschiede zu identifizieren, die zu diesen sozialen Beeinträchtigungen beitragen, aber soziale Interaktion umfasst per Definition mehr als eine Person, und soziale Schwierigkeiten können nicht nur von den Personen mit ASS selbst, sondern auch von den Wahrnehmungen, Urteilen und sozialen Entscheidungen der Menschen um sie herum entstehen. In drei Studien finden wir hier, dass erste Eindrücke von Personen mit ASS, die aus kurzen Ausschnitten realen sozialen Verhaltens durch typischerweise entwickelnde Beobachter gemacht wurden, nicht nur in einer Reihe von Merkmalsurteilen deutlich weniger günstig sind im Vergleich zu Kontrollgruppen, sondern auch mit reduzierten Absichten zur Verfolgung sozialer Interaktionen assoziiert sind. Diese Muster sind bemerkenswert robust, treten innerhalb von Sekunden auf, ändern sich nicht mit zunehmender Exposition und persistieren über Kinder- und Erwachsenengruppen hinweg. Diese Vorurteile verschwinden jedoch, wenn Eindrücke auf Gesprächsinhalten ohne Audio-Visuelle Hinweise basieren, was darauf hindeutet, dass der Stil, nicht der Inhalt, negative Eindrücke von ASS beeinflusst. Zusammenfassend plädieren diese Ergebnisse für eine umfassendere Perspektive auf soziale Schwierigkeiten bei ASS, die sowohl die Beeinträchtigungen des Individuums als auch die Vorurteile potenzieller sozialer Partner berücksichtigt.
Sasson et al. (Mittwoch) haben diese Frage untersucht.
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