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Die Erfassung grundlegender Gesundheitsdaten, um schnellen und effektiven medizinischen Hilfeleistungen für von den Auswirkungen eines katastrophenproduzierenden Ereignisses betroffenen Bevölkerungen zu bieten, stellt Herausforderungen dar. Zu diesen Herausforderungen gehören die Reaktion auf Umweltgefahren, die Sicherheit von Personal und Ressourcen, politische und wirtschaftliche Fragen, kulturelle Barrieren und Kommunikationsschwierigkeiten, insbesondere zwischen Hilfsorganisationen. Diese Barrieren behindern häufig die rechtzeitige Erfassung wichtiger Gesundheitsdaten wie Morbidität und Mortalität, schnelle Bewertungen der Gesundheits- und Unterbringungsbedarfe, wichtige Infrastrukturbewertungen und Bewertungen des Ernährungsbedarfs. Beispiele dieser Herausforderungen nach drei jüngsten Ereignissen: (1) der Tsunami im Indischen Ozean; (2) Hurrikan Katrina; und (3) dem Erdbeben in Haiti 2010 werden dargestellt. Einige der innovativen und fortschrittlichen Ansätze, um viele dieser Herausforderungen zu überwinden, umfassen: (1) die Einrichtung geografischer Informationssysteme (GIS) zur Kartierung von Katastrophendatenbanken; (2) die Einrichtung von Internetüberwachungsnetzwerken und Datenrepositories; (3) die Nutzung von Plattformen auf Basis von persönlichen digitalen Assistenten zur Datensammlung; (4) die Einbeziehung wichtiger Akteure der Gemeinschaft in den Datensammelprozess; (5) die Nutzung vorab etablierter lokaler, kollaborativer Netzwerke zur Koordination der Katastrophenhilfe; und (6) die Erkundung möglicher zivil-militärischer Zusammenarbeit. Die Anwendung dieser und anderer innovativer Techniken zeigt vielversprechende Ansätze zur Überwindung erheblicher Herausforderungen bei der Datensammlung über Katastrophen.
Morton et al. (Mi.) untersuchten diese Frage.