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Die Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen oder anderer Störungen des zentralen Nervensystems (ZNS) war immer eine erhebliche Herausforderung. Die Beschaffenheit der Blut-Hirn-Schranke (BHS) schränkt das Eindringen therapeutischer Moleküle ins Gehirn nach oraler oder parenteraler Verabreichung ein, was in Kombination mit dem hepatischen Metabolismus sowie der Eliminierung und Inaktivierung von Arzneimitteln während ihrer Reise im systemischen Kreislauf die Wirksamkeit der Therapie verringert, hohe Arzneimittel-Dosen erfordert und oft unerwünschte Nebenwirkungen hervorruft. Die Nasen-zu-Gehirn Arzneimittelabgabe ermöglicht den direkten Transport therapeutischer Moleküle, indem die BHS umgangen wird und die Arzneimittelkonzentration im Gehirn erhöht wird. Die vorliegende Übersicht beschreibt die Mechanismen der Nasen-zu-Gehirn Arzneimittelabgabe und erörtert aktuelle Fortschritte in diesem Bereich, mit besonderem Fokus auf nanotechnologiebasierte Ansätze.
Lee et al. (Di.) haben diese Frage untersucht.
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