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Hintergrund: Basierend auf früheren Studien scheint der natürliche Metabolit D-Glycerinsäure (DGA) keine Rolle im gesamten Stoffwechsel zu spielen. Dennoch weckte eine Rattenstudie zur Ethanoloxidation mit kontroversen Ergebnissen unser Interesse. Laut den vorbereitenden Studien für die regulatorische Genehmigung von DGA scheint ein hochkonservierter Mechanismus subtil den zellulären Energiestoffwechsel zu aktivieren. Daher wurde die vorliegende 25-tägige doppelt verblindete Humanstudie mit Placebo-Kontrolle initiiert. Zweck: Das Hauptziel der vorliegenden Studie mit 27 gesunden 50-60-jährigen Menschen war es herauszufinden, ob eine "akute" 4-tägige und eine längere 21-tägige exogene DGA-Dosierung eine moderate Aktivierung des mitochondrialen Energiestoffwechsels verursachte. Das gleichzeitige Ziel war herauszufinden, ob eine halbierte Dosis von DGA weiterhin ein wirksames Regime war. Hauptbefunde: Die Ergebnisse zeigten folgende statistisch signifikante Befunde: 1) Die Plasmakonzentrationen von Metaboliten, die mit der aeroben Energieproduktion in Zusammenhang stehen, insbesondere Laktat, waren stark reduziert, 2) die systemische Entzündung war sowohl nach 4 als auch nach 21 Tagen gesenkt, 3) mitochondrienbezogene mRNA-Expressionen in zirkulierenden Immunzellen wurden am Tag 4 merklich moduliert, 4) die Integrität der Zellmembran schien deutlich verbessert zu sein, und 5) das zelluläre NADH/NAD+-Verhältnis war hochreguliert. Fazit: Der mitochondriale Stoffwechsel wurde auf ganzer Körperebene sowohl nach 4 als auch nach 21 Tagen eindeutig hochreguliert. Gleichzeitig wurde der Effekt von DGA sehr gut vertragen. Basierend auf den erhaltenen soliden Ergebnissen könnte das DGA-Regime akute und chronische Energie-Stoffwechselherausforderungen in Hauptorganen wie der Leber, dem ZNS und der Skelettmuskulatur lindern. Verbesserte Membranintegrität, kombiniert mit niedrigerer systemischer Entzündung und aktivierten Stoffwechselströmen durch das DGA-Regime, könnte insbesondere für die alternde Bevölkerung vorteilhaft sein.
Hirvonen et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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