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Die Entwicklung von Gehirnmetastasen kann bei bis zu 30–50 % der Patienten mit Brustkrebs auftreten, was einen erheblichen Einfluss auf den einzelnen Patienten in Bezug auf Überleben und Lebensqualität darstellt. Patienten mit HER2-positivem Brustkrebs haben ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Gehirnmetastasen; Screening auf Gehirnmetastasen wird jedoch derzeit nicht empfohlen, da es an soliden Beweisen fehlt, die einen Überlebensvorteil unterstützen. In den letzten Jahren haben mehrere neuartige Anti-HER2-Agentien zu signifikanten Verbesserungen der Ergebnisse bei HER2-positivem metastasierendem Brustkrebs geführt. Trotz dieser Fortschritte bleiben Gehirn- und leptomeningeale Metastasen bei HER2-positivem Brustkrebs eine bedeutende Ursache für Morbidität und Sterblichkeit, und ihr optimales Management bleibt ein unerfüllter Bedarf. Diese Übersicht bietet ein Update zu den aktuellen und neuartigen Behandlungsstrategien für Patienten mit Gehirnmetastasen bei HER2-positivem Brustkrebs und erörtert die offenen Fragen auf diesem Gebiet.
García‐Álvarez et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.