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Ein neues 4-Gruppen-Modell der Bindungsstile im Erwachsenenalter wird vorgeschlagen. Vier prototypische Bindungsmuster werden definiert durch Kombinationen des Selbstbildes einer Person (positiv oder negativ) und des Bildes anderer (positiv oder negativ). In Studie 1 wurde ein Interview entwickelt, um kontinuierliche und kategoriale Bewertungen der 4 Bindungsstile zu erhalten. Die Interkorrelationen der Bindungsbewertungen waren konsistent mit dem vorgeschlagenen Modell. Die Bindungsbewertungen wurden durch Selbstberichtsmaßnahmen des Selbstkonzepts und der interpersonellen Funktionsweise validiert. Jeder Stil war mit einem bestimmten Profil interpersoneller Probleme verbunden, sowohl gemäß Selbst- als auch Freundesberichten. In Studie 2 wurden die Bindungsstile innerhalb der Ursprungsfamilie und gegenüber Gleichaltrigen unabhängig bewertet. Die Ergebnisse von Studie 1 wurden repliziert. Das vorgeschlagene Modell erwies sich als anwendbar auf Darstellungen von Familienbeziehungen; die Bindungsstile der Probanden zu Gleichaltrigen waren mit den Bindungsbewertungen zur Familie korreliert.
Bartholomew et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.