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Institutionelle Ansätze zur Erklärung politischer Phänomene leiden unter drei häufigen Einschränkungen: Reduktionismus, Abhängigkeit von exogenen Faktoren und übermäßige Betonung von Ordnung und Struktur. Ideengestützte Ansätze zur politischen Erklärung, die oft sensibler für Wandel und Handlungsmacht sind, zeigen weitgehend die gleichen Mängel. Insbesondere betonen beide Perspektiven das Erkennen und Erklären von Mustern geordneter Regelmäßigkeiten in der Politik, was es schwierig macht, wichtige Episoden politischen Wandels zu erklären. Eine Lockerung dieser Betonung auf Ordnung und die Betrachtung von Politik als in mehreren und nicht unbedingt ausgewogenen Ordnungen situiert, deutet auf einen Weg hin, institutionelle und ideengestützte Ansätze zu synthetisieren und überzeugendere Erklärungen für politischen Wandel zu entwickeln. Aus dieser Sicht entsteht Wandel durch „Reibung“ unter nicht übereinstimmenden institutionellen und ideengestützten Mustern. Eine Betrachtung der amerikanischen Bürgerrechtspolitik in den 1960er und 1970er Jahren, die weder einer einfachen institutionellen noch ideengestützten Erklärung zugänglich ist, demonstriert die Vorteile des Ansatzes.
Robert C. Lieberman (Sun,) hat diese Frage untersucht.