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Salzmarschen sind empfindliche Landformen an der Grenze zwischen Meer und Land. Diese Ökosysteme unterstützen eine vielfältige Biota, die die erosiven Eigenschaften des Substrats verändert und Sedimenttransportprozesse vermittelt. Hier präsentieren wir einen umfassenden Überblick über aktuelle numerische Modelle, die die Bildung und Entwicklung von Salzmarschen unter verschiedenen physischen und ökologischen Einflussfaktoren quantifizieren. Insbesondere konzentrieren wir uns auf die Kopplung zwischen geomorphologischen und ökologischen Prozessen und darauf, wie dieses Feedback in prädiktive Modelle der Landformenentwicklung einfließt. Wir beschreiben im Detail Modelle, die Strömungen von Wasser, organischer Substanz und Sedimenten in Salzmarschen simulieren. Das Zusammenspiel zwischen biologischen und morphologischen Prozessen erzeugt oft einen ausgeprägten Abhang zwischen Salzmarschen und Gezeitenflächen. Numerische Modelle können die Dynamik dieser Grenze und die Progradation oder Regression des Marsches im Laufe der Zeit erfassen. Gezeitenschächte sind ebenfalls Schlüsselmerkmale der Marschlandschaft, die die Marschplattform überfluten und entwässern und eine Quelle für Sedimente und Nährstoffe für das Marsh-Ökosystem bereitstellen. In den letzten Jahren wurden mehrere numerische Modelle entwickelt, um die Morphogenese und die langfristige Dynamik von Salzmarschenkanälen zu beschreiben. Schließlich sind Salzmarschen sehr empfindlich gegenüber den Auswirkungen des langfristigen Klimawandels. Daher diskutieren wir im Detail, wie numerische Modelle verwendet wurden, um das Überleben von Salzmarschen unter verschiedenen Szenarien des Anstiegs des Meeresspiegels zu bestimmen.
Fagherazzi et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.