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Zusammenfassung Die Bewertung der Wirksamkeit von Sonnenprodukten, entweder mit Labor-Solar-Simulatoren oder in echtem Sonnenlicht, umfasst die klinische und subjektive Beurteilung der verschiedenen Hautreaktionen in Bezug auf die Wellenlängen, die das Sonnenlicht ausmachen. Diese photobiologischen Reaktionen variieren je nach Hauttyp und insbesondere nach dem Grundmelanin- Inhalt der Haut, d.h. der Hautfarbe. Die instrumentelle Messung der lebenden Hautfarbe ist nun einfacher, schneller und zuverlässiger geworden. Basierend auf dem standardisierten CIE-L*a*b* Farbsystem und korreliert mit dem menschlichen Auge, wurde diese Technik verwendet, um den Hautfarbbereich der kaukasischen Bevölkerung zu definieren, um eine Hautfarbklassifikation vorzuschlagen und anschließend über einen Zeitraum von drei Wochen die Dynamik und Kinetik der Bräunung, die durch UVB, UVA und UVB +/- A Multi-Expositionen in den drei Hautkategorien induziert wurde, objektiv zu verfolgen. Die spezifischen Richtungen im dreidimensionalen L*a*b* Farbraum der Bräunungskomponenten, d.h. Erythem, sofortige Pigmentierung und konstitutionelle Melanisierung, sowie die resultierenden Bräunungswege wurden im dreidimensionalen Farbraum analysiert und definiert, unter Verwendung einer vektoriellen Methode. Die UVB-, UVA- und UVB +/- A-Bräunungen wurden durch ihre Intensität, ihren Farbton und insbesondere ihre Haltbarkeit differenziert: UVA-Bräunung erwies sich als deutlich langlebiger als UVB. Darüber hinaus wurde die UVA*UVB-Interaktion hinsichtlich der Bräunungsintensität als nicht signifikant ermittelt. Mit der Hautfarbklassifikation und den Bräunungsmodellen liefert diese umfassende Studie ein grundlegendes Werkzeug für die kolorimetrische Interpretation der beteiligten Hautphänomene, vorausgesetzt, diese Interpretation wird stets in den drei Dimensionen des Farbraums betrachtet. Sie schlägt auch einige nützliche praktische Anwendungen für die Formulierung und Bewertung von Sonnenprodukten vor.
Chardon et al. (Do,) untersuchten diese Frage.
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