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Zusammenfassung Im Rahmen ihres jährlichen Berichts an die Direktoren sind börsennotierte Unternehmen im Vereinigten Königreich nun verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen offenzulegen und öffentlich für ihre Beiträge zum Klimawandel Rechenschaft abzulegen. Dieses Papier nutzt diese obligatorische Kohlenstoffberichterstattung, um umfassendere Debatten über unternehmerische soziale Verantwortung sowie über den Zweck, die Praxis und die Auswirkungen solcher nichtfinanzieller Berichterstattung zu untersuchen. Empirisch kombiniert es eine Dokumentenanalyse der Kohlenstoffberichterstattung von 176 großen Unternehmen, die im FTSE100 gelistet sind und/oder der Anpassungsberichterstattung der britischen Regierung unterliegen, mit 60 Interviews mit Stakeholdern, die an der Kohlenstoffberichterstattung beteiligt sind. Unternehmen legen ihre Emissionen als Reaktion auf finanzielle Anreize, sozialen Druck und/oder regulatorische Zwänge offen. Diese Rationalisierungen bestimmen, ob und wie die Kohlenstoffberichterstattung interne Geschäftsprozesse und -leistungen beeinflusst. Die Bedeutung der Berichterstattung für das Endergebnis variiert je nach Sektor in Abhängigkeit von zwei Variablen – Energieintensität und Status des wirtschaftlichen Regulators – dennoch gibt es nur begrenzte Hinweise darauf, dass die Kohlenstoffberichterstattung zu erheblichen Emissionsminderungen führt. Die Ergebnisse deuten auf Gründe zur Vorsicht hinsichtlich der Hoffnungen hin, Unternehmen durch Offenlegungspflichten zu einer Verbesserung ihrer Umweltleistung und sozialen Verantwortung zu bewegen.
Tang et al. (Sun,) untersuchten diese Frage.
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