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Sitzendes Verhalten – d.h. niedrig energieaufwendiges waches Verhalten im Sitzen oder Liegen – ist ein Risikofaktor für die Gesundheit, selbst wenn körperliche Aktivität kontrolliert wird. Diese Überprüfung hatte zum Ziel, die Verhaltensänderungsstrategien zu beschreiben, die innerhalb von Interventionen verwendet wurden, die darauf abzielten, das sitzende Verhalten bei Erwachsenen zu reduzieren. Studien wurden durch bestehende Literaturübersichten, eine systematische Datenbanksuche und Hand-Suchansätze für geeignete Arbeiten identifiziert. Interventionen wurden als 'sehr vielversprechend', 'ziemlich vielversprechend' oder 'nicht vielversprechend' klassifiziert, basierend auf den beobachteten Verhaltensänderungen. Die Funktionen der Interventionen und die Techniken zur Verhaltensänderung wurden zwischen vielversprechenden und nicht vielversprechenden Interventionen verglichen. Sechsundzwanzig geeignete Studien berichteten über achtunddreißig Interventionen, von denen zwanzig (53%) am Arbeitsplatz durchgeführt wurden. Fünfzehn Interventionen (39%) waren sehr vielversprechend, acht ziemlich vielversprechend (21%) und fünfzehn nicht vielversprechend (39%). Sehr oder ziemlich vielversprechende Interventionen tendierten dazu, sich auf das sitzende Verhalten statt auf körperliche Aktivität zu konzentrieren. Interventionen, die auf Umweltumgestaltung, Überzeugung oder Bildung basierten, waren am vielversprechendsten. Selbstbeobachtung, Problemlösung und Umgestaltung der sozialen oder physischen Umgebung waren besonders vielversprechende Techniken zur Verhaltensänderung. Zukünftige Interventionen zur Reduzierung von Sitzverhalten könnten am fruchtbarsten Umweltveränderungen und das Training von Selbstregulationsfähigkeiten einbeziehen. Die Evidenzbasis wird jedoch durch unzureichende Evaluierungsmethoden geschwächt; mehr RCTs, die Kontrollgruppen ohne Behandlung verwenden und objektive Daten erheben, sind erforderlich.
Gardner et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.
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