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Zusammenfassung Post-orotracheale Intubationstrachea-Verletzungen sind seltene, aber potenziell tödliche Ereignisse. Die Daten in der Literatur zeigen Unterschiede in der Inzidenz von Einzellumen- und Doppellumen-Intubationen. Eine Beteiligung der Speiseröhre kann zu Mediastinitis mit schlechter Prognose führen. Die Behandlung hängt von der Lage der Läsion, der Größe, dem Ausmaß und dem Zustand des Patienten ab. Die zeitliche Planung und die multidisziplinäre Teamevaluierung sind für die beste Entscheidung erforderlich. In einer multizentrischen Beobachtungsstudie zwischen Januar 2018 und Dezember 2021 beobachteten wir 6 aufeinanderfolgende Patienten mit iatrogener post-orotrachealer Intubationstracheoösophagealer Lazeration, die einer multidisziplinären Behandlung unterzogen wurden. 4 Patienten wurden mit End-zu-End-Trachealresektion und Anastomose sowie Schließung der ösophagealen Fistula mit cervikotomischem Zugang + interponiertem Muskelklappen ohne ösophageale Exklusion behandelt. 1 Patient wurde mit Tracheostomie und anteriorer Fistulareparatur mit cervikotomischem Zugang + ösophagealer Exklusion behandelt. 1 Patient wurde konservativ aufgrund eines schlechten Leistungsstatus behandelt. Die chirurgische Behandlung erfolgte innerhalb von 12 Stunden nach der Diagnose. Die 30-Tage-Mortalität wurde in einem Fall beobachtet. Post-orotracheale Intubationstrachea-Verletzungen sind seltene, aber potenziell tödliche Ereignisse. Schnelle und multidisziplinäre Entscheidungen mit aggressiver Behandlung sind das Ziel, um die Ergebnisse zu verbessern und die Mortalität zu senken.
Russo et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.