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Seit der Einführung von humanem Serum-Albumin als Plasmaexpander in den 1940er Jahren hat umfangreiche Forschung ein besseres Verständnis seiner biochemischen Eigenschaften und potenziellen klinischen Vorteile ermöglicht. Albumin hat eine komplexe Struktur, die für eine Vielzahl biologischer Funktionen verantwortlich ist. Bei Krankheiten ist das Albuminmolekül anfällig für Modifikationen, die seine biologischen Aktivität verändern können. In den letzten Jahrzehnten wurden verschiedene Methoden zur Messung der Albuminfunktion entwickelt. Jüngste Studien haben gezeigt, dass nicht nur die Albuminkonzentration, sondern auch die Albuminfunktion bei Leberversagen verringert sind. Diese Beobachtung führte zum Konzept der effektiven Albuminkonzentration, die das Ergebnis widerspiegelt, dass die Plasma-Albuminkonzentration nicht seine Funktion widerspiegelt. Tatsächlich ist die Albuminfunktion bei Lebererkrankungen mehrere Male geringer als seine Konzentration. Bei Patienten mit Zirrhose reduziert die Albumininfusion die Sterblichkeit bei Patienten mit spontaner bakterieller Peritonitis und verbessert das Ergebnis nach großer Volumenparazentesis. In Kombination mit Vasokonstriktoren ist Albumin nützlich im Management von Patienten mit hepatorenalem Syndrom. Seine Rolle wird bei einer Vielzahl von Indikationen untersucht, die auf seinen Volumen- und Nicht-Volumen-Expansionsfunktionen basieren, wie Schlaganfall, schwere Sepsis, Alzheimer-Krankheit, Malaria, Verbrennungen und ovariales Überstimulationssyndrom. Diese Überprüfung untersucht die obigen Konzepte, überprüft die verfügbaren Beweise für den Einsatz von Albumin bei Leberschäden, definiert therapeutische Einschränkungen und untersucht die Herausforderungen, die in zukünftiger Forschung angegangen werden sollten.
García‐Martínez et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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