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Das Konzept ist in der Klima-wissenschaftsgemeinschaft und in der Öffentlichkeit weit verbreitet, dass die Klimaauswirkungen der CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen nur einige Jahrhunderte anhalten werden. Diese Schlussfolgerung hat keine Grundlage in der Theorie oder in Modellen des Kohlenstoffzyklus von Atmosphäre und Ozean, die wir hier überprüfen. Der größte Teil der CO2-Rückgewinnung wird sich auf Zeiträumen von Jahrhunderten vollziehen, während CO2 in den Ozean eindringt, aber ein erheblicher Teil des CO2 aus fossilen Brennstoffen, der in veröffentlichten Modellen in der Literatur von 20-60 % reicht, bleibt für tausend Jahre oder länger in der Luft. Die endgültige Rückgewinnung erfolgt über Zeiträume von Hunderttausenden von Jahren, eine geologische Langlebigkeit, die in der öffentlichen Wahrnehmung typischerweise mit atomarem Abfall assoziiert wird. Die glazialen/interglazialen Klimazyklen zeigen, dass Eisschilde und der Meeresspiegel dramatisch auf klimatische Veränderungen über Jahrtausende reagieren. Es gibt auch potenzielle positive Rückkopplungen im Kohlenstoffzyklus, darunter Methanhydrate im Ozean und in Permafrost gefrorenes Torf, die am empfindlichsten auf den langen Nachhall des fossilen Brennstoff-CO2 in der Atmosphäre reagieren.
Archer et al. (2008) haben diese Frage untersucht.