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Um das Risiko katastrophalen Klimawandels zu vermeiden, ist das Argument für die Unverbranntheit von fossilen Brennstoffreserven stärker geworden. Dies gilt insbesondere für Kohle, als den höchsten CO2-Emittenten pro Energieeinheit, wobei große Teile der Kohlereserven wahrscheinlich stranded assets werden, die signifikante Risiken für Investoren darstellen. In der Vergangenheit hat die Technologie geholfen, daher könnten die Bewertungen der Investoren von den Wahrnehmungen über den Erfolg der Technologie zur Reduzierung des Risikos von stranded assets abhängen. Wir untersuchen, ob Aktionäre von Kohleunternehmen Kohle als ein technologisch stranded asset wahrnehmen, indem wir die Reaktionen der Aktionäre auf Nachrichten über Durchbrüche und Rückschläge in der CCS-Technologie analysieren. Wir finden signifikante positive Reaktionen auf CCS-Durchbrüche, jedoch keine Reaktion auf Rückschläge. Dies deutet darauf hin, dass Investoren Erwartungen an das Risiko von stranded assets in ihre Bewertungen eingebettet haben, aber auch die Bedeutung der erfolgreichen Entwicklung und Implementierung von CCS-Technologien für die wirtschaftlichen Aussichten der Kohlenindustrie erkennen.
Byrd et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.