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Die Entwicklung effizienter rot-emittierender organometallischer Verbindungen aus dem erdreichlichen Kupfer(I) stellt eine enorme Herausforderung im Bereich organischer Leuchtdioden (OLEDs) dar, da Cu(I)-Komplexe eine schwache Spin-Bahn-Kopplung und einen erheblichen Reorganisationseffekt im angeregten Zustand aufweisen. Hier wurde ein roter Cu(I)-Komplex, MAC*-Cu-DPAC, entwickelt, der einen starren 9,9-Diphenyl-9,10-Dihydroakridin-Donnermolekül in einem Carbene-Metall-Amid-Motiv verwendet. Der Cu(I)-Komplex erzielte eine zufriedenstellende rote Emission, eine hohe photolumineszente Quantenausbeute von bis zu 70 % und eine submikrosekündliche Lebensdauer. Dank einer linearen Geometrie und der Akzeptor- und Donormoleküle in einer coplanaren Konformation wies der Komplex ein hohes horizontales Dipolverhältnis von 77 % in der Wirtsmatrix auf, was erstmals für Münzmetall(I)-Komplexe demonstriert wurde. Die resultierenden OLEDs lieferten hohe externe Quanteneffizienzen von 21,1 % bei maximaler Beleuchtung und 20,1 % bei 1000 Nits, zusammen mit einem roten Emissionspeak bei ∼630 nm. Diese Werte stellen die Spitzenleistung für rot-emittierende OLEDs dar, die auf Münzmetallkomplexen basieren.
Ying et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.