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Die Arbeit zielt darauf ab, zur Diskussion über Nachhaltigkeitsgovernance in Hochschulen beizutragen, indem die Rolle der Nachhaltigkeitsbewertung untersucht und ein Bewertungsinstrument vorgestellt wird, das von systemischem Denken inspiriert ist und sich auf einen ‚Governance-Equalizer‘ konzentriert. Es erläutert aktuelle Forschung und argumentiert, dass die in der Nachhaltigkeitsgovernance innewohnende Komplexität nicht angemessen adressiert wird. Während eine Reihe von Modellen und Rahmenwerken vorgeschlagen wurde, bleiben die meisten zwischen engen, managementorientierten Ansätzen einerseits und eher abstrakten Ansätzen, die wenig Anleitung zur Verbesserung des Bereichs bieten, andererseits gefangen. Nachhaltigkeitsbewertungstools stellen einen potenziellen Weg dar, diese Lücke zu überbrücken. Zwar gibt es bestehende Werkzeuge, die Aspekte der Nachhaltigkeitsgovernance umfassen, diese beschränken sich jedoch häufig auf leicht quantifizierbare Aspekte und vernachlässigen komplexere Gesichtspunkte. Vor diesem Hintergrund schlägt der Artikel ein alternatives Werkzeug zur Bewertung der Nachhaltigkeitsgovernance in Hochschulen vor. Das Werkzeug basiert auf einer Mehrfallstudie in Deutschland und wurde in einer Reihe von Workshops getestet. Basierend auf dem Konzept eines ‚Governance-Equalizers‘ konzentriert es sich auf die funktionalen Anforderungen der Nachhaltigkeitsgovernance in fünf Dimensionen—Politik, Beruf, Organisation, Wissen und Öffentlichkeit—und wie diese von den Hochschulen angesprochen werden. Das Werkzeug erhöht das Abstraktionsniveau, um Komplexität zu erfassen, behält jedoch gleichzeitig die Governance-Strukturen, -Prozesse, -Instrumente und -Praktiken im Blick. Es kombiniert klar definierte Kriterien, die anhand sorgfältig entwickelter Reifegrade bewertet werden, mit einem Fokus auf Stakeholderbeteiligung und Wissen.
Niedlich et al. (Fr,) haben diese Frage untersucht.
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