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Multiresistente, extended-spectrum Beta-Lactamase (ESBL)-produzierende Escherichia coli-Stämme treten global sowohl bei Menschen als auch bei Tieren auf. Die Überprüfung der antimikrobiellen Empfindlichkeit und das Screening auf ESBL wurden an reinen Kulturen von 216 E. coli-Isolaten aus menschlichen und tierischen Stuhlproben sowie Rindfleisch durchgeführt. Die Polymerase-Kettenreaktion wurde zur Detektion von Resistenzgenen durchgeführt. Repräsentative Isolate von ESBL-produzierenden E. coli wurden zufällig für die Multilokus-Sequenztypisierung und Pulsfeldgel-Elektrophorese (PFGE) ausgewählt. Sechzig der Isolate wurden als ESBL-Produzenten identifiziert, und sieben Resistenzgene wurden in ihnen amplifiziert: TEM (61,7%), blaCTX-M-15 (51,7%), AAC-6-LB (43,3%), blaCTX-M-1 (38,3%), blaCTX-M-9 (33,3%), blaCTX-M-2 (21,7%) und SHV (11,7%); sie wurden in vier Phylogruppen klassifiziert: A (25%), B1 (45%), B2 (20%) und D (10%). Dreißig dieser Isolate wurden in 10 Sequenztypen gruppiert, wobei ST131 am häufigsten vorkam. Sechs PFGE-Typen wurden entdeckt, von denen jeder von Isolaten aus verschiedenen Probanden geteilt wurde und die gleichen Phylogruppen und Resistenzgenprofile aufwiesen. Es gab eine Verbreitung von PFGE-Typen über verschiedene Gruppen von Menschen, Tieren und Rindfleisch hinweg. Dies unterstreicht die Tatsache, dass die Ausbreitung von ESBL E. coli sowohl von Menschen auf Tiere als auch von Tieren auf Menschen sowie über Tierarten hinweg erfolgen könnte.
Adefioye et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.
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