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Die Zartheit von Fleisch ist ein wesentlicher Faktor, der die Bewertung der Fleischqualität durch die Verbraucher beeinflusst. Kollagen ist ein zahlreich vorhandenes Bindegewebsprotein und trägt zur Variation der Zartheit und Textur von Fleisch bei. Es kommt in drei spezifischen Regionen im Muskel vor und in verschiedenen Formen und Typen. Kollagenmoleküle sind durch intermolekulare Quervernetzungen miteinander verbunden, die zur Struktur und Festigkeit beitragen. Diese Quervernetzungen sind zunächst reduzierbar, werden jedoch im Laufe der Zeit durch reife, thermisch stabile und weniger lösliche Quervernetzungen ersetzt. Diese reifen Quervernetzungen, und nicht die Gesamtmenge an Kollagen, sind die entscheidenden Faktoren für die am Kollagen hängende Zähigkeit. Der Anteil reifer zu reduzierbaren Quervernetzungen nimmt mit dem Alter zu, was zu älteren Tieren führt, die oft weniger zartes Fleisch als jüngere Tiere haben. Die Quervernetzungen des Kollagens werden auch durch Wachstumsrate, Ernährung und Genetik beeinflusst. Kollagen spielt auch eine wichtige Rolle im gegarten Fleisch. Während des Kochens ziehen sich die Kollagenfibrillen zusammen, was zu einem Flüssigkeitsverlust und weniger zartem Fleisch führt. Sie wirken auch, um die Muskelfasern nach der Schrumpfung zusammenzuhalten. Die postmortale Abbau von Kollagen und die Verwendung von Kollagenasen scheinen eine Rolle dabei zu spielen, die gewünschte Zartheit und Textur zu erreichen, indem sie die Struktur des Bindegewebes verändern. Kollagen ist sehr wichtig für die Aufrechterhaltung einer akzeptablen Textur; jedoch können hohe Mengen an Quervernetzungen die Zartheit und die Akzeptanz durch die Verbraucher erheblich verringern.
Weston et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.