Die aktuelle Studie testete eine Reihe von miteinander verbundenen theoretischen Propositionen basierend auf der Selbstkontrolltheorie (M. R. Gottfredson & T. Hirschi 1990). Daten wurden von 1.155 Kindern im Alter von 4,5 Jahren, 8,5 Jahren (3. Klasse) und 10,5 Jahren (5. Klasse) im Rahmen der longitudinale Studie des National Institute of Child Health and Human Development über einen Zeitraum von 6 Jahren gesammelt. Die Ergebnisse basierend auf einfachen strukturellen Gleichungsmodellen und latentem Wachstummodellierung von Entwicklungstrajektorien deuten darauf hin, dass (a) eine große Konstruktstabilität von Selbstkontrolle und Abweichung über den Zeitraum von 6 Jahren vorlag, (b) eine positive Wachstumsrate der Selbstkontrolle im Laufe der Zeit festgestellt wurde, (c) die Erziehung diese Trajektorie vorhersagte, aber auch die Variabilität der Selbstkontrolle beim anfänglichen Status erklärte, (d) eine abnehmende Abweichungstrajektorie über die Zeit beobachtet wurde, (e) die Selbstkontrolle beim anfänglichen Status die unerklärte Abweichungsvarianz um 44,8% reduzierte und (f) sowohl die Interzept- als auch die Steigungsfaktoren etwa 75% der Varianz auf Grundlage von Wachstums-zu-Wachstums-Kurve prädiktiven Modellen von Selbstkontrolle und Abweichung teilten. Die Ergebnisse werden im Hinblick auf ihre Implikationen für die Selbstkontrolltheorie und zukünftige empirische Arbeiten diskutiert.
Vazsonyi et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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