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Traumatische Hirnverletzungen (TBI) sind ein bedeutender Faktor für langfristige Behinderungen und eine der häufigsten Todesursachen weltweit. Eine Reihe sekundärer Verletzungs-Kaskaden kann zu Zellsterben, Gewebeverlust und letztendlich zur Entwicklung funktioneller Beeinträchtigungen führen. Derzeit gibt es jedoch keine wirksamen therapeutischen Interventionen, die die Gehirnergebnisse nach TBI verbessern. Infolgedessen wurden mehrere experimentelle TBI-Modelle entwickelt, um die Mechanismen der TBI-Verletzung nachzuvollziehen und die Wirksamkeit potenzieller Therapeutika zu testen. Das Schweinemodell ist kürzlich in den Vordergrund gerückt, da das Gehirn des Schweins in Größe, Struktur und Zusammensetzung dem menschlichen Gehirn näher ist als bei traditionellen Nager-Modellen, was es zu einem idealen Modell für große Tiere macht, um die Pathophysiologie und funktionalen Ergebnisse von TBI zu studieren. Diese Übersicht konzentriert sich auf die gemeinsamen Merkmale zwischen Menschen und Schweinen, die sie ideal zur Modellierung von TBI machen, und wird die drei häufigsten TBI-Modelle bei Schweinen - die diffuse axonale Verletzung, den kontrollierten kortikalen Aufprall und die Flüssigkeitspulsation - überprüfen. Sie wird auch die aktuellen Fortschritte bei der Bewertung funktionaler Ergebnismaße und anderen nicht-invasiven, translationalen TBI-Erkennungs- und Messwerkzeugen wie Biomarker-Analyse und Magnetresonanztomographie überprüfen. Der Einsatz von Schweinen als TBI-Modelle und die kontinuierliche Entwicklung und Verbesserung translationaler Bewertungsmethoden haben bedeutende Beiträge zur Aufklärung der komplexen Kaskade der TBI-Nachwirkungen geleistet und bieten ein wichtiges Mittel, um potenziell klinisch relevante therapeutische Interventionen zu studieren.
West et al. (Di,) haben diese Frage untersucht.