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Die Erkenntnis, dass der bakterielle Biofilm eine Rolle in der Pathogenese von Krankheiten spielen kann, hat zu einem verstärkten Fokus auf die Identifizierung von Krankheiten geführt, die biofilmbezogen sein könnten. Biofilminfektionen sind typischerweise chronischer Natur, da im Biofilm lebende Bakterien sowohl gegenüber dem Immunsystem, Antibiotika als auch anderen Behandlungen widerstandsfähig sein können. Dies ist eine umfassende Übersicht, die Biofilmkrankheiten im auditiven, kardiovaskulären, gastrointestinalen, integumentären, reproduktiven, respiratorischen und urogenitalen System beschreibt. In den meisten überprüften Fällen wurden die Biofilme durch verschiedene Bildgebungsverfahren identifiziert, zusätzlich zu anderen Studienansätzen. Das aktuelle Wissen darüber, wie Biofilm zur Pathogenese von Krankheiten beitragen kann, weist auf eine Reihe von unterschiedlichen Mechanismen hin. Dies reicht von Biofilm als bloßem Reservoir pathogener Bakterien bis hin zu einer aktiveren Rolle, z.B. durch Beteiligung an Entzündungen. Beobachtungen zeigen auch, dass Biofilm nicht ausschließlich extrazellulär vorkommt, sondern auch innerhalb lebender Zellen gebildet werden kann. Darüber hinaus kann das Vorhandensein von Biofilm zur Entwicklung von Krebs beitragen. Zusammenfassend zeigt diese Übersicht, dass Biofilm Teil vieler, wahrscheinlich der meisten chronischen Infektionen ist. Dies ist wichtiges Wissen für die Entwicklung effektiver Behandlungsstrategien für solche Infektionen.
Vestby et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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