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Dengue ist eine vektorübertragene Viruskrankheit, die durch das Flavivirus Dengue-Virus (DENV) verursacht wird. Weltweit treten jedes Jahr etwa 400 Millionen Fälle und 22.000 Todesfälle aufgrund von Dengue auf. Es wurde in mehr als 100 Ländern in tropischen und subtropischen Regionen berichtet. Ein positivsträngiges umhülltes RNA-Virus (DENV) wird hauptsächlich von Aedes-Mücken übertragen. Es hat vier antigene serologische Typen, DENV-1 bis DENV-4, mit unterschiedlichen Genotypen und drei Strukturproteinen sowie sieben nicht-strukturgebundenen Proteinen. Die klinischen Symptome von Dengue reichen von leichtem Fieber bis zu schwerem Dengue-hämorrhagischem Fieber (DHF) oder Dengue-Schocksyndrom (DSS), begleitet von Thrombozytopenie, Leukopenie und erhöhter vaskulärer Permeabilität. Obwohl die Primärinfektion die Aktivierung von Immunreaktionen gegen DENV-Serotypen verursacht, wird die Schwere der Erkrankung durch heterotypische Infektionen verschiedener Serotypen sowie durch antikörperabhängige Verstärkung (ADE) verstärkt. Der erste zugelassene DENV-Impfstoff war der tetravalente CYD Denvaxia, der jedoch nicht in allen Ländern zugelassen wurde. Das Fehlen eines geeigneten Tiermodells, eine ordnungsgemäße mechanistische Studie zur Pathogenese und ADE sind die Haupthindernisse bei der Impfstoffentwicklung. Diese Übersicht fasst das aktuelle Wissen über die Epidemiologie, Biologie und Ätiologie von DENV im Kontext der Prävention und des Schutzes vor Dengue-Virus-Krankheit zusammen.
Roy et al. (Fri,) untersuchten diese Frage.