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Dieser Artikel untersucht die Sichtweisen und Erfahrungen ehemaliger elite weiblicher Turnerinnen im Hinblick auf Schmerz und Verletzung. Ziel der Studie war es zu prüfen, wie die Teilnehmerinnen sich mit Schmerz- und Verletzungsdiskursen auseinandersetzten und die Wege zu hinterfragen, durch die bestimmtes Wissen und Praktiken dominant geworden sind. Ein fuktionalistische theoretischer Rahmen bildete die Grundlage der Studie und nutzte Foucaults Arbeiten zu Diskursen, Macht und Widerstand. Daten wurden durch halbstrukturierte Interviews mit sieben ehemaligen elite Turnerinnen generiert. Durch die Analyse der Äußerungen der Teilnehmerinnen mittels poststrukturalistischer Diskursanalyse wurden drei Themen identifiziert. Erstens war die Beharrlichkeit der Teilnehmerinnen trotz Schmerz und Verletzung auf den Wunsch zurückzuführen, im Wettkampf zu bestehen. Zweitens unterschieden die Teilnehmerinnen zwischen 'gutem Schmerz' und 'schlechtem Schmerz'. Drittens hatten die Teilnehmerinnen eine höhere Schmerz- als Verletzungstoleranz. Diese Forschung wirft Fragen über die Dominanz eines 'kein Schmerz, kein Gewinn'-Diskurses auf und darüber, wie Turnerinnen möglicherweise eine unkritische Akzeptanz bestimmter 'Wahrheiten' in Bezug auf Schmerz und Verletzung entwickeln.
Tynan et al. (Do,) studierten diese Frage.
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