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Dieser Artikel stellt die Annahme in Frage, dass die zugrunde liegenden Prinzipien des staatlich unterstützten ‚Multikulturalismus‘ im Widerspruch zu neoliberalen politischen und wirtschaftlichen Politiken stehen. Basierend auf ethnographischer Forschung in Guatemala wird argumentiert, dass das kulturelle Projekt des Neoliberalismus eine proaktive Anerkennung eines minimalen Pakets kultureller Rechte umfasst und gleichzeitig ebenso entschieden die restlichen ablehnt. Das Ergebnis ist eine Dichotomie zwischen anerkannten und widerspenstigen indigenen Subjekten, die die indigenen Rechtebewegung als eine ‚Bedrohung‘ konfrontiert, die sogar größer ist als die assimilierenden Politiken der vorherigen Ära. Es wird vorgeschlagen, dass die effektivste Antwort auf diese Bedrohung wahrscheinlich nicht darin besteht, sich frontal gegen neoliberale Regime zu stellen, sondern vielmehr die Dichotomie insgesamt abzulehnen.
Charles R. Hale (Do,) hat diese Frage untersucht.
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