Key points are not available for this paper at this time.
Traditionell wurden Kalisalzmineral-Lagerstätten durch Geophysik-Logging in Bohrlöchern in Kombination mit geochemischer Analyse von Kernproben charakterisiert, um den kritischen Kaliumgehalt (% K2O) zu bestimmen. Diese Techniken wurden in einer kürzlichen Erkundungsstudie der permischen Evaporitfolge von North Yorkshire, Vereinigtes Königreich, eingesetzt, jedoch wurde die Charakterisierung dieser komplexen Lagerstätten durch mineralogische Analysen, unter Verwendung quantitativer Röntgendiffraktion (QXRD), geleitet. Der neuartige QXRD-Ansatz liefert Daten zum Kaliumgehalt mit dem erforderlichen Vertrauensniveau für zuverlässige Berichterstattung über Ressourcen und identifiziert und quantifiziert auch präziser die Beschaffenheit der Kalium-haltigen Minerale. Fehler wurden auch bei der Anwendung traditioneller geochemischer Ansätze für diese Lagerstätte festgestellt, was zu unterschätzten Kalisalzgehalten geführt hätte. Die Analyse hat kontinuierlich Polyhalit (K2Ca2Mg(SO4)4·2(H2O)) in der Fordon (Evaporit)-Formation und Sylvit (KCl) in den Boulby-Potash- und Sneaton-Potash-Mitgliedern als die Haupt-K-haltigen Wirtsmineralien in North Yorkshire identifiziert. Allerdings wurden auch andere Kalium-Wirte, einschließlich Kalistrontit (K2Sr(SO4)2), ein erstmalig nachgewiesenes Vorkommen im Vereinigten Königreich, und eine Reihe von borathaltigen Mineralien nachgewiesen. Das QXRD-geführte Charakterisierungsprogramm in dem evaporitischen Becken hat dazu beigetragen, ein beschreibendes, empirisches Modell für die Lagerstätten zu erstellen, einschließlich der polyhalit-haltigen Shelf- und Basin-Seams sowie zwei neu entdeckten sylvit-haltigen Bitter-Salz-Horizonten, den Pasture Beck- und Gough-Seams. Das Charakterisierungsprogramm hat es ermöglicht, ein Polyhalit-Mineralinventar von über 2,5 Milliarden metrischen Tonnen (Bt) zu identifizieren, was darauf hindeutet, dass diese Region die weltweit größte bekannte Ressource an Polyhalit besitzt. Dies ist ein Open-Access-Artikel, der unter den Bedingungen der Creative Commons Attribution License (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0) verbreitet wird, die die uneingeschränkte Nutzung, Verbreitung und Vervielfältigung in jedem Medium erlaubt, vorausgesetzt, das Originalwerk wird ordnungsgemäß zitiert.
Kemp et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: