Key points are not available for this paper at this time.
Die Coronaviruskrankheit 2019 (COVID-19) Pandemie und ihre unmittelbaren Folgen stellen eine ernsthafte Bedrohung für die psychische Gesundheit von Gesundheitsdienstleistern (HCWs) dar, die erhöhte Raten von Angstzuständen, Depressionen, posttraumatischen Belastungsstörungen oder sogar suizidalem Verhalten entwickeln können. Daher ist es Ziel dieses Artikels, das Problem der Prävention von psychischen Erkrankungen bei HCWs zu behandeln, indem Individuen mit einem höheren Risiko für spätere chronische psychische Erkrankungen aufgrund hoher Belastung während der COVID-19-Pandemie frühzeitig identifiziert werden. Der Artikel schlägt eine Methodik zur Vorhersage von durch die Pandemie induzierten psychischen Erkrankungen vor, die Folgendes umfasst: Phase 1) objektive Bewertung der Intensität der Stressorenexposition von HCWs, basierend auf Informationen, die aus Krankenhausarchiven und klinischen Unterlagen gewonnen wurden; Phase 2) subjektive Selbstberichtsbewertung des Stresses während der COVID-19-Pandemie, den HCWs erlebt haben, und ihrer relevanten psychologischen Merkmale; Phase 3) Entwurf und Entwicklung geeigneter multimodaler Stimulationsparadigmen, um spezifische neurophysiologische Reaktionen optimal zu eliciteren; Phase 4) objektive Messung und Berechnung relevanter neurophysiologischer Prädiktormerkmale basierend auf den Reaktionen von HCWs; und Phase 5) statistische und maschinelle Lernanalyse hochheterogener Datensätze, die in vorherigen Phasen gewonnen wurden. Die vorgeschlagene Methodik zielt darauf ab, traditionell verwendete subjektive Selbstberichtsprädiktoren für psychische Erkrankungen mit objektiveren Metriken zu erweitern, was mit der aktuellen Literatur zur prädiktiven Modellierung basierend auf künstlicher Intelligenz übereinstimmt. Dieser Ansatz ist allgemein anwendbar auf alle, die während der COVID-19-Pandemie hohen Stresslevels ausgesetzt waren, und könnte Psychologen dabei unterstützen, Diagnosen schneller und präziser zu stellen.
Ćosić et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.