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Bei Erwachsenen kommen humane mesenchymale Stammzellen (hMSCs) in vivo in niedriger Häufigkeit vor und werden durch ihre Fähigkeit definiert, je nach den Stimuli und Kulturbedingungen, unter denen sie expandiert werden, in Knochen, Knorpel und Fettgewebe zu differenzieren. Obwohl ursprünglich angenommen wurde, dass MSCs das Allheilmittel zur Regeneration von Geweben sind, scheinen sie in der Therapie wichtiger zu sein, um die Immunantwort zu regulieren, die in Situationen wie Gewebeverletzung, Transplantation und Autoimmunität hervorgerufen wird. MSCs wurden therapeutisch in klinischen Studien und anschließend in der Praxis zur Behandlung der Transplantat-gegen-Wirt-Reaktion nach einer Knochenmarktransplantation eingesetzt. Berichte über erfolgreiche Immunmodulation deuten auf Wirksamkeit bei einer Vielzahl von Autoimmunerkrankungen hin, wie z.B. demyelinisierende neurologische Erkrankungen (Multiple Sklerose), systemischer Lupus erythematodes und Morbus Crohn, unter anderem. Diese Übersichtsarbeit bietet Hintergrundinformationen über hMSCs und beschreibt auch ihre vermuteten Wirkmechanismen in der Entzündung. Wir geben eine Zusammenfassung der laufenden klinischen Studien, um (a) ein umfassendes Verständnis des Spektrums von Erkrankungen zu ermöglichen, bei denen die hMSC-Therapie von Nutzen sein kann, und (b) Lücken in unserem Wissen über die Wirkmechanismen therapeutischer MSCs bei Krankheiten zu identifizieren.
Singer et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.