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Zahlreiche Autoren haben die Verwendung von Rasse als ätiologische Größe in der medizinischen Forschung kritisiert. Trotz dieser Kritik hat die Verwendung von Variablen zur Kodierung von rassischer/ethnischer Kategorisierung in der Epidemiologie zugenommen, und die meisten Forscher stimmen zu, dass wichtige Variationen im Krankheitsrisiko durch dieses Klassifikationssystem erfasst werden. Frühere Diskussionen haben im Allgemeinen versäumt, Richtlinien für die angemessene Verwendung von rassischen/ethnischen Informationen in der ätiologischen Forschung zu formulieren. Die Autoren fassen die logischen, konzeptionellen und praktischen Probleme zusammen, die mit dem "ethnischen Paradigma" verbunden sind, wie es derzeit in den biomedizinischen Wissenschaften angewendet wird, und bieten eine Reihe von methodologischen Empfehlungen für eine validere Verwendung der rassischen/ethnischen Klassifikation in ätiologischen Studien an. Diese vorgeschlagenen Richtlinien gehen auf Fragen der Variablendefinition, des Studiendesigns und der Kontrolle von Kovariaten ein und bieten eine konsistente Grundlage für ätiologische Forschungsprogramme, die weder rassische/ethnische Krankheitsunterschiede ignorieren noch die Natur dieser Unterschiede durch unangemessene analytische Ansätze verschleiern. Diese methodologische Analyse der rassischen/ethnischen Klassifikation als epidemiologische Größe bietet eine formale Grundlage für einen Fokus auf Rassismus (d.h. soziale Beziehungen) statt auf Rasse (d.h. angeborene biologische Prädisposition) bei der Interpretation rassischer/ethnischer "Effekte."
Jay S. Kaufman (Mi.) hat diese Frage untersucht.
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