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Fast 17 % der westlichen Patienten, die von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) betroffen sind, haben eine aktivierende Mutation des epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptors (EGFR). Del19 und L858R sind die häufigsten; sie sind positive prädiktive Faktoren für EGFR-Tyrosinkinaseinhibitoren (TKIs). Derzeit ist Osimertinib, ein TKI der dritten Generation, die Standardtherapie erster Linie für Patienten mit fortgeschrittenem NSCLC mit häufigen EGFR-Mutationen. Dieses Medikament wird auch als Zweitlinientherapie für Patienten mit der T790M EGFR-Mutation und die zuvor mit ersten (Erlotinib, Gefitinib) oder zweiten (Afatinib) Generation TKIs behandelt wurden, verabreicht. Trotz der hohen klinischen Wirksamkeit bleibt die Prognose aufgrund der intrinsischen oder erworbenen Resistenz gegen EGFR-TKIs schwerwiegend. Verschiedene Mechanismen des Widerstands wurden berichtet, einschließlich der Aktivierung anderer Signalisierungswege, der Entwicklung sekundärer Mutationen, der Veränderung der nachgeschalteten Wege und der phänotypischen Transformation. Weitere Daten sind jedoch erforderlich, um das Ziel zu erreichen, die Resistenz gegen EGFR-TKIs zu überwinden, weshalb die Entdeckung neuer genetischer Ziele und die Entwicklung von Arzneimitteln der neuen Generation notwendig sind. Ziel dieser Überprüfung war es, das Wissen über intrinsische und erworbene molekulare Mechanismen des Widerstands gegen EGFR-TKIs und die Entwicklung neuer therapeutischer Strategien zur Überwindung der TKI-Resistenz zu vertiefen.
Laface et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.