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Zur selben Zeit, als vergleichende und internationale Politikwissenschaftler die Probleme der Analyse staatlichen Verhaltens unter Bedingungen der Unsicherheit konfrontiert haben, versuchen staatlich-zentrierte Politikwissenschaftler, etwas verspätet, mit der zunehmenden Komplexität und Unsicherheit umzugehen, die die moderne Governance untermauert. Trotz ähnlicher Forschungsanliegen haben diese Disziplinen jedoch weiterhin aneinander vorbeigeredet. Dieser Artikel behauptet, dass die Analyse des Politiktransfers einen Kontext bieten kann, um einige zentrale Anliegen dieser Disziplinen zu integrieren. Außerdem argumentieren wir, dass der Prozess des Politiktransfers durch einen Struktur- und Agentenansatz mit drei Dimensionen untersucht werden sollte: globaler, internationaler und transnationaler Ebene, der Makroebene und der zwischenorganisationalen Ebene. Dieses dreidimensionale Modell verwendet den Begriff eines Politiktransfernetzwerks als eine mittlere Analyseebene, die eine besondere Form der Politikentwicklung (Politiktransfer), Mikroentscheidungen in Organisationen, Makrosysteme sowie globale, transnationale und internationale Systeme verknüpft. Es wird gehofft, dass dieser Ansatz eine empirische Forschungsagenda anstoßen wird, die wichtige politische Entwicklungen in der Innen- und Weltpolitik beleuchtet.
Evans et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.