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Der Schlaganfall ist eine Hauptursache für Mortalität und Morbidität weltweit. Die Anhäufung von extrazellulärem Glutamat, die zu einer Überstimulation der ionotropen Glutamatrezeptoren führt, vermittelt neuronale Schäden bei Schlaganfällen und in neurodegenerativen Erkrankungen. Hier zeigen wir, dass miR-223 die Reaktion auf neuronale Verletzungen kontrolliert, indem es die funktionale Expression der Glutamatrezeptor-Untereinheiten GluR2 und NR2B im Gehirn reguliert. Die Überexpression von miR-223 senkt die Spiegel von GluR2 und NR2B, indem sie 3'-UTR-Zielstellen (TSs) in GluR2 und NR2B anvisiert, hemmt den durch NMDA induzierten Calcium-Einstrom in hippocampalen Neuronen und schützt das Gehirn vor neuronaler Zelltod nach transiente globale Ischämie und excitotoxischen Verletzungen. Eine miR-223-Defizienz führt zu höheren Spiegeln von NR2B und GluR2, erhöhtem NMDA-induzierten Calcium-Einstrom und gesteigerten miniaturisierten exzitatorischen postsynaptischen Strömen in hippocampalen Neuronen. Darüber hinaus führt das Fehlen von MiR-223 zu kontextuellen, aber nicht zu Hinweisgedächtnisdefiziten und erhöhtem neuronalen Zelltod nach transiente globale Ischämie und Exzitotoxizität. Diese Daten identifizieren miR-223 als einen wichtigen Regulator der Expression von GluR2 und NR2B und deuten auf eine therapeutische Rolle von miR-223 bei Schlaganfällen und anderen excitotoxischen neuronalen Erkrankungen hin.
Harraz et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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