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Die Autismus-Spektrum-Störung (ASD) ist eine heterogene, verhaltensmäßig definierte neurodevelopmentale Störung. In den letzten zwei Jahrzehnten hat die Prävalenz von Autismus-Spektrum-Störungen stetig zugenommen, jedoch sind keine klaren diagnostischen Marker und spezifisch zielgerichteten Medikamente für Autismus entstanden. Infolgedessen erfordern neurobehaviorale Anomalien, neurobiologische Veränderungen bei ASD und die Entwicklung neuartiger pharmakologischer Therapien für ASD eine multidisziplinäre Zusammenarbeit. In diesem Aufsatz diskutieren wir die Entwicklung mehrerer Tiermodelle von ASD, um zu den Krankheitsmechanismen von ASD beizutragen, sowie neue Studien aus verschiedenen Disziplinen zur Bewertung der Verhaltenspathologie von ASD. Darüber hinaus fassen wir die mechanistischen Fortschritte bezüglich der Gen-Transkription, RNA- und nicht-codierenden RNA-Translation, abnormen synaptischen Signalwegen, epigenetischen posttranslationalen Modifikationen, der Gehirn-Darm-Achse, Immunentzündung und neuralen Schleifenanomalien beim Autismus zusammen und heben sie hervor, um eine theoretische Grundlage für den nächsten Schritt der Präzisionstherapie zu bieten. Darüber hinaus überprüfen wir bestehende Autismus-Therapietaktiken und -grenzen und präsentieren Herausforderungen und Chancen zur Übertragung multidisziplinären Wissens über ASD in die klinische Praxis.
Wang et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.
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