Chronische postchirurgische Schmerzen sind ein signifikantes Problem mit multifaktoriellen Risikofaktoren, die große prospektive Studien erfordern, um ihre Ätiologie und Prävention besser zu verstehen.
Chronische postchirurgische Schmerzen (CPSP) sind eine anerkannte negative Folge von Operationen; Chirurgie ist häufig, daher ist die gefährdete Bevölkerung beträchtlich. Vermutete Risikofaktoren für CPSP umfassen genetische Prädisposition, demografische, klinische (Schmerzhistorie, Art der Operation, Anästhesie, Schwere des akuten Schmerzes) und psychologische Faktoren (Anfälligkeit vs. Resilienz). Hinweise zur Prävention sind begrenzt: Langfristige Vorteile durch präemptive/perioperative Analgesie wurden nicht konsistent nachgewiesen. Groß angelegte prospektive Studien mit detaillierten prä-, intra- und postoperative multifaktoriellen Bewertungen sind erforderlich, um das Verständnis der Ätiologie und Prognose von CPSP zu verfeinern.
Bruce et al. (Thu,) haben diese Frage untersucht.