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Behinderung ist ein wichtiges Ergebnis aus einer klinischen und public health Perspektive. Es ist jedoch unklar, wie Behinderung bei Menschen mit Rückenschmerzen oder Nackenschmerzen entsteht. Genauer gesagt sind die Mechanismen, durch die Schmerz zu Behinderung führt, nicht gut verstanden. Die Mediationsanalyse ist eine Möglichkeit, diese Mechanismen zu untersuchen, indem untersucht wird, inwieweit eine Zwischenvariable den Effekt einer Exposition auf ein Ergebnis erklärt. Diese systematische Überprüfung und Meta-Analyse hatte zum Ziel, die potenziellen Mediatoren zu identifizieren und zu untersuchen, inwieweit sie den Effekt von Schmerz auf Behinderung bei Menschen mit Rückenschmerzen oder Nackenschmerzen erklären. Fünf elektronische Datenbanken wurden durchsuchten. Wir fanden 12 Studien (N = 2961), die untersuchten, wie Schmerz zu Behinderung führt, wobei eine Mediationsanalyse durchgeführt wurde. Die standardisierten Regressionskoeffizienten (β) der indirekten und direkten Pfade wurden zusammengefasst. Wir fanden Hinweise darauf, dass Selbstwirksamkeit (β = 0.23, 95% Konfidenzintervall CI = 0.10 bis 0.34), psychische Belastung (β = 0.10, 95% CI = 0.01 bis 0.18) und Angst (β = 0.08, 95% CI = 0.01 bis 0.14) die Beziehung zwischen Schmerz und Behinderung vermitteln, aber Katastrophisierung nicht (β = 0.07, 95% CI = -0.06 bis 0.19). Die methodische Qualität dieser Studien war niedrig, und wir heben potenzielle Bereiche für Entwicklungen hervor. Dennoch deuten die Ergebnisse darauf hin, dass es signifikante vermittelte Effekte von Selbstwirksamkeit, psychischer Belastung und Angst gibt, die die direkte Zielsetzung dieser Konstrukte in der Behandlung unterstützen.
Lee et al. (Wed,) haben diese Frage untersucht.
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