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Die von den verschiedenen Vegetationstypen entlang des Umweltgradienten in Küstenzonen ausgeübte Kohlenstoffsenkenfunktion spielt eine entscheidende Rolle bei der Minderung des Klimawandels. Ein unzureichendes Verständnis ihrer spatiotemporalen Variationen über verschiedene Vegetationstypen hinweg und der damit verbundenen regulierenden Mechanismen erschwert jedoch die Bestimmung potenzieller Verschiebungen in einem sich verändernden Klima. Hier präsentieren wir langfristige (2011-2022) Eddy-Kovarianz-Messungen des Nettokohlenstoffaustauschs (NEE) von CO2 an drei Standorten mit unterschiedlichen Vegetationstypen ( Gezeitenfeuchtgebiet, nicht-gezeitenfeuchtgebiet und Ackerland) in einer Küstenzone, um die Rolle des Vegetationstyps auf die jährliche Kohlenstoffsenkenstärke zu untersuchen. Wir fanden heraus, dass die drei Untersuchungsstandorte stabile Kohlenstoffsenken sind und von ihren spezifischen physiologischen und phänologischen Faktoren beeinflusst werden. Der jährliche NEE des Gezeitenfeuchtgebiets, des nicht-gezeitenfeuchtgebiets und des Ackerlandes wurde überwiegend durch die saisonalen Spitzen des Nettokohlenstoffaufnahmes, der Abgabe und der Dauer der CO2-Aufnahmeperiode bestimmt. Darüber hinaus waren die Änderungen im jährlichen NEE empfindlich gegenüber klimatischen Variablen, da die durchschnittliche Lufttemperatur im Frühling die Kohlenstoffsenkenstärke im Gezeitenfeuchtgebiet reduzierte, der maximale tägliche Niederschlag im Sommer sie im nicht-gezeitenfeuchtgebiet reduzierte und die durchschnittliche globale Strahlung im Sommer den gleichen Effekt im Ackerland hatte. Schließlich wurde eine weltweite Datenbank der drei Vegetationstypen erstellt, mit der wir die globale Konsistenz der biologischen Kontrollen weiter validierten. Insgesamt betonen diese Ergebnisse die Bedeutung der Berücksichtigung der zugrunde liegenden Mechanismen, durch die Vegetationstypen den NEE beeinflussen, um die genauere Vorhersage der Dynamik von Kohlenstoffsenken über verschiedene Küstennaturtypen unter dem Klimawandel zu ermöglichen.
Wei et al. (Mittwoch) untersuchten diese Frage.