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Die Bezeichnung 'chronisches Müdigkeitssyndrom' (CFS) hat sich über viele Jahre gehalten, da es an Wissen über die ätiologischen Faktoren und den Krankheitsprozess mangelt. Angesichts der neueren Forschung und klinischen Erfahrungen, die stark auf weit verbreitete Entzündungen und multisystemische Neuropathologie hindeuten, ist es angemessener und korrekter, den Begriff 'myalgische Encephalomyelitis' (ME) zu verwenden, da er eine zugrunde liegende Pathophysiologie anzeigt. Dies steht auch im Einklang mit der neurologischen Klassifikation von ME in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD G93.3) der Weltgesundheitsorganisation. Folglich wurde ein Internationales Konsensgremium aus Klinikern, Forschern, Lehrkräften und einem unabhängigen Patientenvertreter gebildet, um Kriterien basierend auf dem aktuellen Wissen zu entwickeln. Dreizehn Länder und eine Vielzahl von Fachrichtungen waren vertreten. In Summe verfügen die Mitglieder über etwa 400 Jahre klinische und Lehrtätigkeitserfahrung, haben Hunderte peer-reviewed Publikationen verfasst, etwa 50.000 Patienten mit ME diagnostiziert oder behandelt, und mehrere Mitglieder haben frühere Kriterien mitverfasst. Die Expertise und Erfahrung der Gremienmitglieder sowie PubMed und andere medizinische Quellen wurden in einem Fortschritt von Vorschlägen/Entwürfen/Überprüfungen/Überarbeitungen genutzt. Die Autoren, frei von jeglicher Sponsorenorganisation, erreichten 100% Konsens durch einen Delphi-ähnlichen Prozess. Der Umfang dieses Papiers ist auf die Kriterien von ME und deren Anwendung beschränkt. Dementsprechend spiegeln die Kriterien die komplexe Symptomatik wider. Operative Anmerkungen verbessern die Klarheit und Spezifität, indem sie Anleitung zur Ausdrucksweise und Interpretation von Symptomen geben. Klinische und Forschung-Anwendungshinweise fördern die optimale Erkennung von ME durch Hausärzte und andere Gesundheitsdienstleister, verbessern die Konsistenz der Diagnosen bei Erwachsenen und pädiatrischen Patienten international und erleichtern die klarere Identifizierung von Patienten für Forschungsstudien.
Carruthers et al. (Wed,) studierten diese Frage.
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