Key points are not available for this paper at this time.
Ein Bestandteil des Achtsamkeitstrainings (MT) ist die Entwicklung der interozeptiven Aufmerksamkeit (IA) für viszerale Körperempfindungen, die durch tägliche Praktiken wie das Überwachen des Atems gefördert wird. Mit funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRI) untersuchten wir die erfahrungsabhängige funktionelle Plastizität beim Zugriff auf interoceptive Repräsentationen, indem wir Absolventen eines Achtsamkeitsbasierten Stressreduktionskurses mit einer auf Warteliste stehenden Kontrollgruppe verglichen. IA auf Atemempfindungen wurde gegen zwei visuelle Aufgaben kontrastiert, wobei die Aufmerksamkeitsanforderungen, die nicht spezifisch für IA sind, wie das Aufrechterhalten der Sensation und das Unterdrücken von Ablenkungen, kontrolliert wurden. In anatomisch partitionierten Analysen der Insula-Aktivität sagte MT eine größere IA-bezogene Aktivität in anterioren dysgranulären Insula-Regionen voraus, was mit einer stärkeren Integration der interozeptiven Sensation mit dem externen Kontext übereinstimmt. MT sagte auch eine verringerte Rekrutierung des dorsomedialen präfrontalen Kortex (DMPFC) während IA voraus und veränderte die funktionelle Konnektivität zwischen dem DMPFC und der posterioren Insula, dem vermeintlichen primären interozeptiven Kortex. Darüber hinaus sagte die Einhaltung der Meditationspraxis eine größere Aktivität in der posterioren Insula und eine reduzierte Rekrutierung des visuellen Pfades während IA voraus. Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass die interozeptive Ausbildung die aufgabenspezifische kortikale Rekrutierung moduliert, analog zur trainierungsbedingten Plastizität, die bei den externen Sinneswahrnehmungen beobachtet wird. Darüber hinaus könnte die Modulation von IA-Netzwerken durch den DMPFC ein wichtiger Mechanismus sein, durch den MT die Informationsverarbeitung im Gehirn verändert und den Beitrag der Interozeption zur Wahrnehmungserfahrung erhöht.
Farb et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.