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Tägliche gegridete (1° × 1°) Niederschlagsdaten, die vom Indischen Meteorologischen Dienst für den Zeitraum 1951–2004 erstellt wurden, wurden in dieser Studie verwendet, um mögliche Änderungen in der Häufigkeit von Niederschlagsereignissen in Indien hinsichtlich ihrer Dauer und Intensität pro Tag zu untersuchen. Was die Dauer betrifft, wird ein Niederschlagsereignis als kurz, lang, trocken oder prolonged trocken angesehen. Ebenso wird ein Regentag hinsichtlich der Intensität als niedrig, moderat oder stark betrachtet. Änderungen in der Häufigkeit dieser Ereignisse sind aus der Perspektive des Klimawandels von großer Bedeutung. Schwellen- und Grenzwerte zur Definition von starken und moderaten Regentagen werden entsprechend der Gamma-Wahrscheinlichkeitsverteilung berechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Häufigkeiten von moderaten und niedrigen Regentagen, die über das gesamte Land betrachtet werden, in den letzten fünf Jahrzehnten signifikant abgenommen haben. Basierend auf der Dauer der Niederschlagsereignisse wird abgeleitet, dass lange Niederschlagsperioden über ganz Indien einen signifikanten Abwärtstrend zeigen, während kurze und trockene Perioden eine zunehmende Tendenz mit 5% Signifikanz anzeigen. Die Eigenschaften der Niederschlagsereignisse werden auch über sechs homogene Niederschlagszonen hinweg separat untersucht, da die räumliche Verteilung des Niederschlags in Indien große Variabilität aufweist. In dieser Studie deuten die Änderungen in den Häufigkeiten der verschiedenen Kategorien von Niederschlagsereignissen auf eine Abschwächung der Sommermonsun-Zirkulation über Indien hin. Diese Hypothese einer Abschwächung der Monsun-Zirkulation wird durch eine signifikante Reduzierung der 850 hPa-Windfelder im reanalysierten Datensatz der National Centers for Environmental Prediction/National Center for Atmospheric Research gestützt.
Dash et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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