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Ursprünglich entstand das Interesse an sportbedingten Gehirnerschütterungen aus der Prämisse, dass das Studium von Athleten, die an Sportarten mit hohen Raten von Gehirnerschütterungen beteiligt sind, Aufschluss über die Mechanismen, Phänomenologie und Genesung von leichten traumatischen Hirnverletzungen geben könnte. In den letzten zehn Jahren konzentrierten sich die Bedenken auf die Möglichkeit, dass bei einigen Athleten wiederholte Gehirnerschütterungen das langfristige Risiko für kognitive Abnahme, neurobehaviorale Veränderungen und neurodegenerative Erkrankungen erhöhen könnten. Zunächst als diskretes Ereignis mit variablen Genesungsverläufen konzipiert, wird eine Gehirnerschütterung von einigen jetzt als Auslöser neurobiologischer Ereignisse angesehen, die die neurobehaviorale Funktion im Laufe des Lebens beeinflussen können. Darüber hinaus ermöglichen uns Fortschritte in der Technologie, ein detailliertes Verständnis der Häufigkeit und Intensität von wiederholten Kopfstößen im Zusammenhang mit Kontaktsportarten (z. B. Fußball, Eishockey) zu erlangen. Helm-gestützte Sensoren können verwendet werden, um die kinematischen Merkmale von erschütternden Aufprällen sowie die Profile typischer Kopfstoß-Expositionen, die Athleten während der sportlichen Betätigung erfahren, zu charakterisieren. Viele große Aufpralle sind nicht mit diagnostizierten Gehirnerschütterungen verbunden, während viele diagnostizierte Gehirnerschütterungen mit moderateren Aufprallen in Verbindung stehen. Daher erfordert ein vollständiges Verständnis dieses Themas nicht nur die Berücksichtigung der Auswirkungen wiederholter Gehirnerschütterungen, sondern auch der gesamten Exposition gegenüber wiederholten Kopfstößen. Dieser Artikel ist eine Übersicht über den aktuellen Stand der Wissenschaft zu den langfristigen neurokognitiven und neurobehavioralen Effekten von wiederholten Gehirnerschütterungen und Kopfstoß-Exposition im Kontaktsport.
McAllister et al. (Mi,) untersuchten diese Frage.