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Im dritten Jahrzehnt des sechzehnten Jahrhunderts begannen Graveure, Booklets zu gestalten, die Beispiele für dekorative Bilder und Objekte mit schriftlichen Erklärungen ihrer Motivationen für die Veröffentlichung der vorgeschlagenen Designs boten. Vor dieser Verwendung von Text verwendeten frühere Radierungen von Martin Schongauer und Israhel van Meckenem pflanzliche Motive mit abgebrochenen Stielen, um zu vermitteln, dass ihre Kompositionen zur Auswahl standen, wodurch eine Analogie zwischen der Nutzung von Drucken durch Mit-Handwerker und dem Prozess des Pflückens aus der Natur gezogen wurde. Dieses Vokabular der Entnahme kehrt in den gereimten Paaren und verspielten Bildern von Christoph Jamnitzers „Neuw Grotteßken Buch“ von 1610 zurück.
Shira Brisman (Do,) hat diese Frage untersucht.