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Die chronische Rhinosinusitis (CRS) bei Erwachsenen ist eine chronische Entzündung der Schleimhaut der Nase und der Nasennebenhöhlen. Laut den neuesten EPOS-Leitlinien sollte CRS als primär oder sekundär betrachtet werden, wobei zwischen diffuser und lokalisierter Erkrankung unterschieden wird. Weitere pathophysiologische Forschung identifizierte verschiedene Entzündungmuster, die zum Begriff "Endotypisierung der CRS" führten. Der Schwerpunkt der Endotypisierung liegt darauf, einen dominanten Entzündungstyp zu definieren, der eine bessere Orientierung der Therapie ermöglicht. Der aktuelle Ansatz schlägt die Differenzierung zwischen Typ 2 (eosinophil) und nicht-Typ 2 Entzündungsreaktionen vor. In diesem Übersichtsartikel werden pathophysiologische Konzepte der CRS diskutiert, wobei der Schwerpunkt auf den verschiedenen entzündlichen Endotypen von T-Zellen liegt, mit besonderem Augenmerk auf die eosinophile Typ 2 Entzündungsreaktion. Der Beitrag der angeborenen und adaptiven Immunantworten wird vorgestellt. Die Möglichkeit der Endotypisierung basierend auf der Probenahme von sinonasalen Sekreten wird hervorgehoben, da sie auf die Ansprechbarkeit gegenüber Kortikosteroiden hinweist und für die meisten HNO-Ärzte zugänglich ist. Darüber hinaus werden die klinischen Aspekte der drei unterscheidbaren Phänotypen in Bezug auf ihre Eigenschaften, die damit verbundenen endoskopischen Befunde, typische radiologische Bildgebung, histopathologische Befunde, ihre Beziehung zur Allergie und offensichtliche therapeutische Implikationen analysiert. Dieser Überblick wird es Klinikern ermöglichen, pathophysiologische Muster mit klinischen Beobachtungen zu verknüpfen, indem die verschiedenen entzündlichen Mechanismen erklärt werden, und so ein besseres Verständnis der Therapie zu bieten.
Vlaminck et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.