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Die Autoren haben die Transformation einer umfassenden Waldlandschaft von 135.000 ha in der borealen Region Schwedens vom Ende des 19. bis zum Ende des 20. Jahrhunderts untersucht. Historische Dokumente wurden genutzt, um quantitative Daten über den Einfluss von Feuer, die Geschichte der Abholzungen, die Entwicklung der Forstwirtschaft und die ökologischen Veränderungen der Waldlandschaft im vergangenen Jahrhundert zu erhalten. Spuren des preindustriellen Waldes, der durch Feuer regeneriert wurde, sind im heutigen Landschaftsbild noch sichtbar, obwohl sehr wichtige ökologische Strukturen, wie alte Bäume und mehrschichtige Bestände, zerstört wurden und grundlegende Prozesse, wie Waldbrände, aufgehört haben, sich abzuspielfen. Die Landschaft des borealen Waldes im 19. Jahrhundert wurde durch wiederkehrende Waldbrände geprägt und war gekennzeichnet durch alte, mehrschichtige Wälder, die auch einen deciduellen Element beinhalteten, das nicht mehr existiert. Die erhobenen Daten deuten darauf hin, dass viele der Interpretationen der Merkmale der früheren natürlichen Landschaft, die der Forstwirtschaft zugrunde lagen, ernsthaft in Frage gestellt werden müssen. Die historischen Daten und ihr begrenzender Charakter, wenn sie zur Rekonstruktion der Struktur von Waldbeständen verwendet werden, werden ebenfalls untersucht.
Östlund et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.
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