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Diese Studie untersucht die Garantiefinanzierung durch Hersteller (MG) und die Garantiefinanzierung durch Drittanbieter-Logistik (3PL) (LG) in einem Vier-Parteien-Lieferketten-Spiel, das einen Hersteller, einen 3PL, einen kapitalbeschränkten Einzelhändler und eine Bank umfasst. Der Hersteller oder 3PL kann als Garant für den Einzelhändler fungieren, der Bankkredite aufnimmt. Es werden zwei unterschiedliche Führungsstrukturen untersucht, nämlich das Nash-Spiel und das Herstellerführungs-Stackelberg-Spiel, wobei der Hersteller und der 3PL gleichzeitig und nacheinander entscheiden. Die Lieferkette unter beiden Führungsstrukturen bevorzugt die Garantiefinanzierung gegenüber der traditionellen Bankfinanzierung, wenn die Lieferkette ausreichend kosteneffizient ist. Im Nash-Spiel hingegen stehen die Unternehmen vor einem Freifahrer-Dilemma, wenn sie zwischen MG und LG wählen, wobei beide potenziellen Garanten den anderen bevorzugen, Garant zu sein. Dieses Freifahrer-Dilemma kann im Stackelberg-Spiel gelöst werden. Wir beobachten auch den Vorteil des Nachfolgers-Garant im Stackelberg-Spiel, wobei alle Unternehmen den Nachfolger bevorzugen, um Garantiefinanzierung zu bieten. Unsere Analyse zeigt, dass die Lieferkette unter Garantiefinanzierung mit einer längeren Entscheidungshierarchie (d.h. dem Stackelberg-Spiel) bedingt effektiver sein kann als die mit einer kürzeren (d.h. dem Nash-Spiel). Durch die weitere Analyse verschiedener Kostenstrukturen, Preismechanismen und des anfänglichen Kapitals des Einzelhändlers stellen wir fest, dass die meisten unserer qualitativen Ergebnisse unter komplexeren Bedingungen weiterhin zutreffen. Diese Erkenntnisse erweitern unser Verständnis des Wertes der Garantiefinanzierung in einer kapitalbeschränkten Lieferkette und des Einflusses der Führungsstruktur auf Finanzierungsentscheidungen.
Zhou et al. (Mi,) haben diese Frage untersucht.
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