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In diesem Artikel untersuchen wir unser Anliegen zur Art und Weise, wie Jugendidentitäten sowie Alphabetisierungsforschung und -praktiken durch ein dominantes konzeptionelles Paradigma in den neuen Alphabetisierungsstudien, nämlich wie es in der „Eine Pädagogik der Multiliteracies: Gestaltung sozialer Zukünfte“ der New London Group von 1996 artikuliert ist, gerahmt werden. Mehr als jeder andere Text strömt „Eine Pädagogik der Multiliteracies“ kraftvoll durch Promotionsprogramme, herausgegebene Bände, Bücher, Zeitschriftenrezensionen und Aufrufe zu Konferenzbeiträgen und bildet das zentrale Manifest der neuen Alphabetisierungsbewegung. Im Folgenden stützen wir uns stark auf die Arbeiten von Deleuze und Guattari, um der disziplinierten Rationalisierung des Engagements von Jugendlichen in Alphabetisierungen der New London Group entgegenzutreten. Wir organisieren unsere kritische Erkundung von „Eine Pädagogik der Multiliteracies“ um Lee, einen 10-jährigen Jungen, den wir einen Tag lang begleiten, während er liest und mit Texten aus japanischen Manga spielt. Unser Ziel mit dieser erneuten Lektüre ist es, die Empfindungen und Bewegungen des Körpers im momenthaften Entfalten oder Aufkommen von Aktivität zu bekräftigen. Dieser nicht-repräsentationaler Ansatz beschreibt alphabetisierungsbezogene Aktivitäten nicht als projektiv auf einen bestimmten textuellen Endpunkt hin, sondern als im laufenden Jetzt lebend, während er Beziehungen und Verbindungen über Zeichen, Objekte und Körper auf oft unerwartete Weise formt. Solche Aktivitäten sind durchzogen von Affekt und Emotion; sie schaffen und werden genährt von einer fortlaufenden Reihe affektiver Intensitäten, die sich von der rationalen Kontrolle von Bedeutungen und Formen unterscheiden. So hilft es uns, die Unterscheidung zwischen Beschreibung und Vorschrift scharf zu halten und anzufangen zu erahnen, was sonst noch geschehen könnte.
Leander et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.
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